Aktuelle Umfrage zum Bewerbungsfilm Einmaleins
Bewerbungsfilm Einmaleins
Ein Bewerbungsfilm ist in erster Linie auch nur ein Film. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es mindestens eine Milliarde Möglichkeiten gibt, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Um die Nerven das verehrten Publikum jedoch nicht allzu sehr auf die Probe zu stellen, sollten Sie sich nach Möglichkeit unser Bewerbungsfilm Einmaleins* anschauen. Personalleiterinnen und Personalleiter werden es Ihnen danken.
1 - Ein guter Plan. Ein Bewerbungsfilm ist wenig spontan. Wie bei Ihren übrigen Bewerbungsunterlagen müssen Sie genau wissen, was Sie zeigen möchten und was nicht. Entscheiden Sie lange vor der ersten Klappe, wie Sie gesehen werden sollen. Machen Sie sich Gedanken über Ihre Kleidung und Ihre Frisur. Wollen Sie sich schminken oder möglichst "echt" wirken? Möchten Sie persönliche Dinge ansprechen oder ausschließlich beim Thema Beruf bleiben. In welcher Branche bewerben Sie sich?
2 - Kurz und bündig. Drehen Sie nicht gleich durch und entscheiden Sie sich für die Kurzfassung Ihres Lebens. Sicher sind die vergangen Jahre sehr interessant für Sie gewesen. Für jemanden der entscheiden soll, um Sie zum Team und zu den gestellten Aufgaben passen könnten, sind relevante Informationen die bessere Wahl.
3 - Film ist Team. Das ist kein unvollständiger Satz, sondern ein Motto. Alleine können Sie sich vor eine Webcam setzen und öffentliche Videoportale vollmüllen. Ein Bewerbungsfilm ist interdisziplinär. Das bedeutet für Sie, dass Sie Aufgaben verteilen müssen. Das Sie bei Ihrem Bewerbungsfilm vor der Kamera am ehesten gut aufgehoben sind, brauchen Sie in jedem Fall eine Person, die dahinter steht. Natürlich können Sie auch abwechselnd beide Positionen bekleiden - zur nötigen Ruhe werden Sie dabei aber nicht kommen.
4 - Da leuchten die Augen. Achten Sie darauf, dass Ihre Augen einen gewissen Glanz behalten. Dies erreichen Sie in der Regel ganz einfach indem Sie ein Fenster mit Tageslicht im Rücken der Kamera haben. Das einfallende Licht vom Fenster sollte dann auf Ihr Gesicht fallen. Wer die Möglichkeit hat, zusätzliches Licht zu setzen, kann so die Flexibilität bei der Auswahl des Hintergrundes erhöhen. Zur Kontrolle der richtigen Augenausleuchtung sollten aus Sicht der Kamera ein glitzernder Punkt in Ihren Augen zu sehen sein.
5 - Auf den O-Ton kommt es an. Die meisten Kameras haben bereits sehr empfindliche Mikrofone eingebaut. Das ist grundsätzlich gut, kann aber zu lästigen Nebengeräuschen führen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie während der Aufnahme alle nicht benötigten elektrischen Geräte ausschalten. Besonders für Störgeräusche geeignet sind Mobilfunktelefone, Computer und Lampendimmer. Eine weitere Möglichkeit die Klangqualität zu verbessern ist das Nutzen eines externen Mikrofons. Dieses können Sie dann losgelöst von der Kamera, gut auf Ihren Mund ausrichten lassen.
6 - Der Ausschnitt. Bedenken Sie bei den Aufnahmen, dass Sie die wichtigste Person ihres Bewerbungsfilms sind. Der Pfennigbaum im Hintergrund mag prächtig gewachsen sein und einen Grünen Daumen zu haben, dass ist schon was. Doch Ihr Gesicht verrät weitaus mehr über Sie als Ihre Pflanzenfreundschaft es jemals tuen könnte. Mindestens die Hälfte der Spielzeit Ihres Bewerbungsfilms sollte Ihr Gesicht gut zu sehen sein. Das ist weder eitel noch aufdringlich, sondern nötig, um Sie besser kennen zu lernen.
7 - Nach dem Film ist vor dem Film. Wenn Sie Ihre Aufnahmen gedreht haben, haben Sie hoffentlich jede Menge tolle Takes im Kasten. Jetzt müssen Sie gewissenhaft Ihre Ergebnisse mit der Aufgabenstellung vergleichen. Wenn etwas unplanmäßiges entstanden ist, können Sie es im Grunde genommen sofort löschen, es sei denn, es ist so unglaublich genial geworden, dass es das Geplante zu ersetzen vermag.
8 - Der eigentliche Film. Damit ist das Editieren Ihrer besten Takes gemeint. Waldläufig als Schnitt verstanden, müssen Sie nun den Film in eine Reihenfolge bringen, die Ihrem Publikum genügend Reize bietet, nicht ausschalten zu wollen. Das zu erreichen, ist bei einem Kinofilm um Längen leichter, als bei einem Bildschirmfilm, der auf einem Schreibtisch präsentiert wird. Machen es bequeme Kinosessel beinahe unmöglich das Weite zu suchen, so ist ein Schreibtischstuhl geradezu prädestiniert für die schnelle Flucht in die Teeküche. Für Sie bedeutet das, dass Sie auf große emotionale Momente, die sich erst aufbauen müssen, in jedem Fall verzichten sollten.
9 - Kontrolle ist besser. Ist ihr Film fertig, können Sie froh und dankbar sein. Doch bevor Sie sich mit Ihrem Film bewerben, sollten Sie sich Rückmeldungen holen. Zeigen Sie den fertigen Film Personen, denen Sie vertrauen, gerade im Bezug auf ehrliches Feedback. Ein gut gemachter Bewerbungsfilm kann Ihnen die Türen öffnen, ein mittelmäßiger Streifen kann die gleichen Türen wohlmöglich zuschlagen.
10 - Die Übergabe. Hier streiten sich mit Sicherheit auf Ewig die Geister. Soll es eine DVD, ein USB Stick oder gar ein Webstream werden? Hier lässt sich einzig verlässlich sagen, dass kaum noch Plattenspieler zum Einsatz kommen. Doch wie können Sie sich dann vernünftig entscheiden? Der Vorteil einer DVD ist ganz klar darin zu sehen, dass unabhängig vom Betriebssystem und installierter Videosoftware eine gute Aussicht besteht, dass Ihr Bewerbungsfilm gesehen werden kann. Außerdem sind die meisten Menschen den Anblick einer Runden Scheibe dieser Größe gewöhnt. Bei USB Sticks und Webstreams können Sie sich damit rühmen, top aktuelle Videoformate in HD Qualität anbieten zu können, laufen jedoch Gefahr, dass erst die IT-Abteilung ins Personalbüro bestellt wird, um ein nötiges Update zu installieren.
Neben dem technischen bla bla spricht jedoch noch ein weiteres Argument für eine DVD. Ihr Bewerbungsfilm ist etwas besonderes und sollte deshalb ge zielt und wohl bedacht in Umlauf gebracht werden. Bei einer DVD ist in der Regel davon auszugehen, dass Sie nach Gebrauch zurück zu Ihren Bewerbungsunterlagen gelegt wird und dort verweilt, bis nach drei Jahren der Shredder kommt.
* Unser Bewerbungsfilm Einmaleins soll Ihnen eine wohlwollende Stütze bei der Erstellung Ihres Bewerbungsfilms sein. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen haben. Was hier steht, geben wir nach bestem Wissen und Gewissen kostenlos auf dieser Seite wieder, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Ebenso weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir für Ergebnisse, die mit Hilfe unseres Bewerbungsfilm Einmaleins entstanden sind, nicht haften werden.